Schlagwort: Leibniz

Warum Schnee auch schwarz sein kann – 10 Thesen von Leibniz

„Schnee ist schwarz.“ - Kaum ein Satz eignet sich besser, um philosophisches Denken zu provozieren. Jeder Mensch weiß, dass Schnee weiß ist. Genau deshalb wirkt die gegenteilige Behauptung absurd. Und doch stammt sie aus der Philosophie – genauer: von Anaxagoras, einem vorsokratischen Denker des 5. Jahrhunderts v. Chr. Anaxagoras: Schnee, Wahrnehmung und Wirklichkeit Anaxagoras war …

Weiterlesen

Monismus, Dualismus und Leib-Seele-Dualität: Grundmodelle philosophischer Ontologien

Woraus besteht eigentlich unsere Wirklichkeit? Das ist eine der grundlegendsten Fragen der Philosophie. Sie betrifft explizit die Suche nach der essentiellen Struktur alles Gegebenen: Woraus ist die Wirklichkeit gemacht und wie ist sie aufgebaut? Seit der Antike lassen sich unterschiedliche Antworten auf diese Frage unterscheiden, die sich zu ontologischen Grundmodellen verdichtet haben. Zu den einflussreichsten …

Weiterlesen

Leibniz’ Monadologie und seine Kritik an klassischen Kausalitätstheorien

Leibniz (1646–1716) widmete sich der Frage, was Ursache und Wirkung wirklich bedeuten, welche Arten von Ursachen existieren und wie Substanzen kausal wirken können, obwohl sie „fensterlos“ und in sich abgeschlossen sind. Zentral für sein Verständnis sind dabei die Monaden, die als grundlegende, selbstgenügsame Einheiten der Realität wirken. Für diese Darstellung habe ich den Artikel „Leibniz …

Weiterlesen

Heimlicher Liebesbrief an Leibniz (und warum wir alle Monaden sind)

Manchmal denke ich, dass Gott, als er die Welt erschuf, einen winzigen Tropfen seiner Schönheit aus Versehen mit einem Maß zu viel auf die Erde verschüttete – und daraus entstand Leibniz. Diese Mischung aus Mathematik und Mystik, Logik und Liebe, dieses seltsam leuchtende Genie, das glaubte, dass die Welt aus lauter fensterlosen Substanzen bestehe. Monaden …

Weiterlesen